Was zeichnet den Jahrgang 2022 – insbesondere bei Weinen wie Salamander 2022 – sensorisch und vinifikatorisch aus?
Der Jahrgang 2022 brachte in vielen mitteleuropäischen Anbaugebieten eine vergleichsweise warme Vegetationsperiode mit hoher Reife und ausgeprägter Fruchtkonzentration. Bei Weinen wie dem Salamander 2022 ist deshalb mit klaren Fruchtnuancen, reifen Tanninen (bei Rotweinen) und oft höherem Alkoholgehalt zu rechnen, gleichzeitig kann die Säure je nach Ausbau moderat erhalten sein. Winzer wie Andreas Tscheppe reagieren auf solche Bedingungen häufig mit reduzierter Maischestandzeit oder gezieltem Einsatz von Holz und Feinhefelager, um Balance und Trinkfreude zu wahren.

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