Wie schätzt man das Alterungspotenzial eines 2018er im Vergleich zu Referenzweinen ein?
Das Alterungspotenzial richtet sich nach Rebsorte, Ertragsniveau, Säure, Tanninen und Ausbau. Ein kräftiger 2018er mit hohem Tanningerüst kann 10–30 Jahre reifen, während aromatischere, leichter strukturierte Weine früher ihr Optimum erreichen. Zum Vergleich: Bordeaux-Spitzengewächse wie Château Margaux können Jahrzehnte reifen; feine Burgunder wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) entwickeln über lange Zeit sehr komplexe Aromen. Solche Vergleiche helfen, konservative Lagerpläne zu erstellen.