Welche Einflussfaktoren hat ein Jahrgang wie 1968 auf Aromen und Reifung eines Vintage-Armagnac?
Ein Jahrgangsarmagnac aus 1968 profitiert von langer Fassreife und jahrzehntelanger langsamer Oxidation, wodurch komplexe Aromen wie Trockenfrüchte, gebrannte Nüsse, Leder, Tabak und Rancio entstehen. Wichtige Faktoren sind die ursprüngliche Traubenmischung (oft Ugni Blanc, Folle Blanche, Colombard), Art und Toastgrad der Eichenfässer sowie die Lagerbedingungen. Bei alten Jahrgängen ist die Flaschenreife ebenso prägend; Vergleichsbeispiele aus Häusern wie Delord oder Château de Laubade zeigen, dass ältere Jahrgänge neben Tiefe auch fragile, oxidative Noten entwickeln können.