Worauf sollte man achten, wenn man einen Pomerol 2010 als Anlageobjekt bewertet oder veräußert?
Bei der Bewertung spielen mehrere Faktoren eine Rolle: nachvollziehbare Provenienz, Original-Holzkiste und intakte Etiketten, Füllstand (Ullage), Kork- und Kapselzustand sowie bekannte Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, James Suckling) und Marktnachfrage. Vergleichspreise ähnlicher Châteaux und Jahrgänge bei Händlern und Auktionshäusern geben Orientierung. Für Verkauf sind Fotos der Etiketten, der Halsbereiche (Ullage) und der Holzkiste sowie eine lückenlose Lagerhistorie entscheidend. En Primeur-Käufe (EP) gehören ebenfalls zur Marktgeschichte, sind aber bei gereiften 2010ern nicht mehr relevant.