Eignen sich Roter Gutedel oder regionale Spätburgunder als Anlageobjekte auf dem Sekundärmarkt?
Als Anlageobjekte gelten vor allem Weine mit hoher Nachfrage, stabiler Qualität und klarer Provenienz. Roter Gutedel ist selten als klassisches Anlageobjekt, weil Verfügbarkeit und Sammlerinteresse begrenzt sind; Ausnahmen bilden außergewöhnliche Einzellagen oder renommierte Erzeuger. Regionale Spätburgunder/Pinot Noir können dagegen Anlagequalitäten erreichen, wenn sie von bekannten Weingütern kommen, in renommierten Lagen gewachsen sind oder hohe Bewertungen von Kritikern (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) besitzen. Wichtig sind zudem Original-Holzkisten (OHK/OWC), lückenlose Lagerhistorie und ggf. Klassifikationen wie Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) oder Großes Gewächs (GG), die bei Sammlern Nachfrage erzeugen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Serviertemperaturen und Speiseempfehlungen passen zu Gutedel, Pinot Noir und Blauer Spätburgunder?
- •Wie handhabt man Jahrgänge wie 2016, 2017 und 2018 hinsichtlich Trinkreife und Dekantierempfehlungen?
- •Welche typischen Merkmale und Ausbauoptionen sind bei einem Jaspis Pinot Noir zu erwarten?
- •Wie unterscheiden sich Roter Gutedel und Blauer Spätburgunder in Stil und Lagerfähigkeit?
- •Worauf ist bei Weinen mit Personennamen wie Sarah Däublin oder Jaspis hinsichtlich Etikett, Jahrgang und Provenienz zu achten?
- •Welche Bedeutung haben Füllstände (Ullage) bei älteren Flaschen und was bedeuten Abkürzungen wie IN, TS, VHS?
- •Was bedeutet OHK, OWC und warum sind Originalverpackungen für den Sekundärmarkt relevant?







