Wie entwickeln sich Montepulciano d'Abruzzo-Weine aus Jahrgang 1984 sensorisch und optisch?
Ein Montepulciano aus 1984 zeigt nach Jahrzehnten reiferung typische tertiaere Noten wie Leder, Waldboden, getrocknete Kräuter, Tabak, dunkle Steinfrucht und balsamische Anklänge; die Frucht wird reduzierter und die Tannine weicher. Farblich ist ein Übergang von dichtem Rubin zu ziegeligen bis bräunlichen Nuancen zu erwarten. Die Textur kann samtiger erscheinen, die Säure verleiht weiterhin Frische, sofern der Wein gut gelagert wurde. Bei sehr alten Flaschen ist jedoch die Variabilität groß: Standort der Lagerung, Füllstand und Verschlusszustand beeinflussen das Ergebnis entscheidend.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
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