Eignet sich ein Primitivo‑Merlot als Anlageobjekt auf dem Sekundärmarkt?
Generell sind typische Primitivo‑Merlot‑Abfüllungen weniger geeignet als klassische Investmentweine aus Bordeaux oder großen Burgundern. Anlagewichtigkeit entsteht durch Faktoren wie begrenzte Produktionsmengen, herausragende Bewertungen, historische Nachfrage und sichere Provenienz (z. B. OHK/OWC). Sammler, die in Wein investieren wollen, sollten auf renommierte Produzenten, dokumentierte Lagerung und eventuell besondere Jahrgänge achten; für den normalen Trinkwein steht der Genuss im Vordergrund.