Wie wirken sich die Jahrgänge 1986 bis 1989 auf Trinkreife und Aromaprofil burgundischer Rotweine aus?
Flaschen mit Jahrgängen aus den späten 1980er Jahren sind heute deutlich gereift und zeigen oft tertiäre Aromen wie Leder, Waldpilze, getrocknete Kräuter und feine Oxidationsnoten, ergänzt durch weiche Fruchtanklänge. Die konkrete Trinkreife hängt stark vom Ursprungsort (z. B. Pommard vs. Volnay), der Qualität der Flasche und der Lagergeschichte ab; sehr gute Premier-Cru-Lagen können immer noch gute Struktur und Balance bieten. Vor dem Genießen empfiehlt sich eine Prüfung von Füllstand und Korkzustand sowie gegebenenfalls leichtes Dekantieren.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was ist Bourgogne Passetoutgrain und wie unterscheidet er sich von reinen Pinot-Noir-Weinen?
- •Was bedeutet die Bezeichnung 1er Cru bei Burgundern wie Pommard Les Charmots?
- •Welche Bedeutung hat der Füllstand (Ullage) bei Flaschen aus den 1980er Jahren und welche Kategorien sind relevant?
- •Worin unterscheiden sich ein Pommard Les Charmots Premier Cru und ein Volnay Les Echards im Stil?
- •Was bedeuten die Abkürzungen OHK, OWC und OC und warum sind Originalkisten wichtig?
- •Wie sollten ältere Burgunder wie Savigny-les-Beaune oder Beaune Les Grèves ideal gelagert und serviert werden?
- •Welche Kriterien entscheiden über Sammlerwert und Anlagefähigkeit älterer Burgunder am Sekundärmarkt?







