Was bedeutet Batonnage und wie beeinflusst sie Weißweine aus Chablis oder Burgund?
Batonnage bezeichnet das periodische Aufrühren der Hefelager (Lees stirring) während der Reife auf der Hefe. In Chablis und im Burgund wenden Winzer wie Domaine William Fèvre, François Raveneau oder Jean‑Marc Roulot diese Technik punktuell an, um die Textur zu vergrößern und Aromen von Brioche, gerösteten Nüssen und Honig zu fördern. Bei chardonnaybetonten Weinen führt Batonnage zu einer cremigeren, volleren Struktur, während Säure und mineralische Komponenten erhalten bleiben; der Winzer entscheidet über Dauer und Intensität, um Balance und Lagerfähigkeit zu steuern.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Rolle spielen Flaschenformat und Abfülljahrgang für Reifepotenzial und Handel?
- •Wie ermittle ich einen fairen Marktpreis auf dem Zweitmarkt für hochbewertete Weine?
- •Welche sensorischen Eigenschaften entwickelt ein batonnagegeprägter Jahrgang nach mehreren Jahren Reife (z. B. 2015)?
- •Wie sollte ein hochwertiger weißer Wein mit Batonnage ideal gelagert werden?
- •Welche Aussagekraft hat eine 100‑Punkte‑Bewertung von Fallstaff für den Sekundärmarkt?
- •Wie prüft man Provenienz und Füllstand (Ullage) beim Erwerb eines gereiften Weins?
- •Was ist beim Versand und der Versicherung von Premiumweinen zu beachten?







