Was versteht man unter einem Rotwein‑Mix und wie gestaltet man eine fachkundige Verkostung?
Ein Rotwein‑Mix bezeichnet eine Auswahl verschiedener Rotweine, oft unterschiedlicher Rebsorten, Regionen und Stilistiken. Für eine strukturierte Verkostung empfiehlt sich eine Reihenfolge von leichteren zu kräftigeren Weinen (z. B. Pinot Noir vor Cabernet Sauvignon), neutrale Gläser, konstante Serviertemperatur (14–18 °C) und Notizen zu Farbe, Bouquet, Gaumenstruktur und Abgang. Typische Vergleichsbeispiele aus bekannten Häusern helfen bei der Orientierung: ein burgundischer Pinot Noir von Domaine de la Romanée‑Conti lehrt Feinheit, ein klassischer Bordeaux wie Château Margaux Standfestigkeit in Tanninen, ein Barolo von Gaja zeigt Druck und Alterungspotenzial.