Welche Rolle spielen Dosage und Disgorgement‑Datum bei gereiften Champagnern?
Dosage (Zuckergehalt nach Degorgieren) und Disgorgement‑Datum geben Aufschluss über Stil und Entwicklungsmöglichkeiten eines Champagners. Niedrige Dosagen betonen Säure und Mineralität, höhere Dosagen können die Fruchtsüße und Reife kaschieren. Das Disgorgement‑Datum bestimmt, wie lange der Wein nach Entfernen der Hefe noch reifen konnte: Je später das Degorgieren im Verhältnis zur Abfüllung, desto länger die Flaschenreife „sur lattes“ vor dem letzten Schritt. Diese Informationen helfen bei der Einschätzung der Trinkreife und bei Vergleichen auf dem Markt.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie lässt sich der Jahrgang 2009 in Champagne einschätzen, speziell für Pinot‑Noir‑basierte Weine?
- •Was ist beim Kauf und als Anlage auf dem Sekundärmarkt zu beachten (Provenienz, Verpackung, OHK)?
- •Welche Speisen passen besonders gut zu reifen Pinot‑Noir‑Profilen und zu gereiften Champagnern?
- •Worauf sollte man bei der Prüfung von Füllstand, Kork und Etikett achten (Ullage)?
- •Wie sollten Lagerung und Serviertemperatur für einen gereiften Pinot Noir / Champagne aus Bollinger aussehen?
- •Welche Vorteile bietet das Magnumformat (1,5 l) für die Alterung von Qualitätsweinen?
- •Wofür ist die Maison Bollinger in Champagne bekannt und wie prägt Pinot Noir ihren Stil?







