Wie wirken sich die Jahrgänge 1997–1999 generell auf Lagerfähigkeit und Trinkreife aus?
Die Lagerfähigkeit hängt primär von Rebsorte, Ausbau (z. B. Holzausbau) und Qualitätsniveau des Weinguts ab. Generell sind Qualitätsweine aus den späten 1990er-Jahren vieler Anbaugebiete jetzt in einer Phase gereifter Komplexität: Tertiäre Aromen können dominieren, die Frucht reduziert und die Struktur weicher geworden sein. Bei Weinen von Spitzenhäusern — etwa großen Bordeaux-Châteaux wie Château Lafite oder großen Burgundern wie Domaine de la Romanée-Conti — ist oft eine längere, komplexe Reifung zu beobachten; bei kräftigen deutschen GG- oder spätlese-geprägten Weinen kann die Haltbarkeit ebenfalls sehr gut sein. Wichtig ist die individuelle Flaschenkontrolle: Ullage, Etikett- und Kapselzustand entscheiden mehr als das Jahr allein.
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