Was bedeutet die Bezeichnung „trocken“ bei deutschen Weinen genau
„Trocken“ ist in Deutschland eine gesetzlich definierte Geschmacksangabe: Ein Wein darf als trocken bezeichnet werden, wenn der Restzuckergehalt in der Regel nicht deutlich die Säure überwiegt; konkret wird häufig ein Restzucker bis etwa 4 g/l angegeben, wobei auch eine höhere Zuckerachse zulässig ist, wenn ausreichend Säure vorhanden ist, sodass das Gesamterscheinungsbild trocken wirkt. Bei Spätburgunder trocken bedeutet das eine klare, nicht süßliche Wahrnehmung mit Fokus auf Frucht, Säure und Textur.