Worauf muss man beim Kauf gebrauchter Flaschen achten: Herkunft, Füllstand (Ullage) und Etikett?
Beim Sekundärmarkt sind Nachweis der Herkunft (Provenienz), intakte Etiketten und korrekte Füllstände entscheidend. Original-Holzkisten (OHK/OWC/OC) erhöhen Vertrauen in die Lagerung. Bei 2014er- und 2018er-Jahrgängen gelten Füllstände HF (High Fill) oder IN (Into Neck) als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei älteren Flaschen noch akzeptabel, MS/LS deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko. Beschädigungen, Ausbleichungen oder Zettel auf dem Etikett können auf schlechte Lagerung hinweisen. Fotos aller Seiten der Flasche und idealerweise Lieferbelege anfordern.

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