Was bedeutet ‚50 und 50‘ bei Wein und wie wird ein 50/50‑Cuvée typischerweise zusammengestellt?
Die Bezeichnung ‚50 und 50‘ beschreibt meist eine Cuvée, in der zwei Rebsorten zu gleichen Teilen kombiniert werden. Solche 50/50‑Assemblagen findet man in verschiedenen Regionen: in Bordeaux werden etwa Cabernet Sauvignon und Merlot zu harmonischen Zweiklang‑Cuvées verschnitten, in Napa Valley kombinieren Produzenten wie Opus One‑ähnliche Projekte oft bordelaiser Varietäten, während in Deutschland und Österreich 50/50‑Mischungen seltener, aber bei experimentellen Tropfen möglich sind. Ziel ist Balance: Struktur und Tannin einer Sorte mit Frucht und Rundheit der anderen zu verbinden. Für die Bewertung gilt: Herkunft, Jahrgang und Ausbau (neue Eiche vs. großes Holzfass) entscheiden über Stil und Alterungspotenzial.
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