Wie entwickelt sich ein Châteauneuf-du-Pape aus dem Jahr 1992 sensorisch und lagertechnisch?
Châteauneuf-du-Pape der Jahrgänge Anfang der 1990er reifen in der Regel zu komplexen, würzigen Rotweinen heran. Die Appellation am südlichen Rhône-Ufer basiert überwiegend auf Grenache, ergänzt durch Mourvèdre und Syrah; ältere 1992er zeigen oft rote Fruchtkonfitüre, getrocknete Kräuter, Leder, Tabak und erdige Noten. Lagerung sollte kühl, dunkel und vibrationsfrei erfolgen; viele Flaschen erreichen ihr Trinkfenster zwischen 20 und 35 Jahren, abhängig von Ausbau und Füllstand. Vor dem Servieren langsam temperieren und bei Bedarf vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen.