Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2021 und 2022 für steirische Weißweine?
Der Jahrgang 2021 wird in vielen Teilen Mitteleuropas als kühleres, eleganteres Jahr mit ausgeprägter Säure und klarer Mineralik beschrieben – ideal für Weine mit Lagerpotenzial. 2022 war vielfach wärmer und sonniger, wodurch die Weine reifere Frucht und eine rundere Textur zeigen; sie sind tendenziell früher zugänglich, können aber bei guten Lagen und sorgfältiger Vinifikation auch Lagerfähigkeit entwickeln. Bei Lagenweinen von Andreas Tscheppe kann sich dieser Unterschied besonders in Fruchtausdruck und Reifegrad bemerkbar machen.
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