Was bedeutet die Zahl „17“ bei einem Wein und wie beeinflusst der Jahrgang die Qualität?
Die Zahl 17 steht in der Regel für den Jahrgang 2017. Ein Jahrgang prägt Säure, Reife und Lagerfähigkeit stark: 2017 war in vielen Regionen ein wärmeres, früh reifendes Jahr, das bei Bordeaux-Weinen wie Château Latour oder Château Margaux zu konzentrierten, zugänglicheren Jahrgängen führte, während in Burgund bei Erzeugern wie Domaine de la Romanée-Conti die Frische und Säure variieren kann. Wichtig ist, Jahrgangsberichte der jeweiligen Region und Bewertungen von Kritikern wie Robert Parker (Wine Advocate) oder Jancis Robinson zu prüfen, um das Alterungspotential und optimale Trinkfenster einzuschätzen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie lange kann ein Wein aus dem Jahrgang 2017 reifen und wann ist das optimale Trinkfenster?
- •Ist eine einzelne Standardflasche (1 Flasche / 0,75 l) bei einem Preis von rund 170 Euro ein sinnvolles Investment?
- •Wie überprüfe ich Authentizität und Provenienz einer Flasche vor Kauf oder Versteigerung?
- •Welchen Einfluss haben Kritikerbewertungen (z. B. RP/WA, JS) und En-Primeur auf den Sekundärmarktpreis?
- •Welche Speisenempfehlungen gelten, wenn Stil und Rebsorte eines Weins variieren?
- •Wie sollte ein Wein ideal gelagert werden, damit Jahrgangstypizität und Qualität erhalten bleiben?
- •Welche Rückschlüsse lassen Füllstände (Ullage) und Korkzustand auf die Trinkbarkeit älterer Weine zu?







