Worin unterschieden sich die Jahrgänge 2017 und 2018 für Pinot Noir im Burgund?
2017 gilt in vielen Teilen Burgunds als eher eleganter, früh gereifter Jahrgang mit guter Säure und moderatem Alkoholniveau; Weine zeigen oft Präzision und Frische. 2018 war deutlich wärmer und reifer: höhere Extrakte, üppigere Frucht, höherer Alkoholgehalt und oft dichteres Tannin. Daraus folgt: 2017er zeigen häufiger schlankere Strukturen und längere Entwicklungsschichten, 2018er sind zugänglicher jung, können aber bei guter Säure und Tanninlagerung ebenfalls länger reifen. Bei Einzelparzellen und kleineren Domaines lohnt der Blick auf Ausbauart und Kellerpraxis.