Wie unterscheiden sich Linkes und Rechtes Ufer in Rebsorten und Reifepotenzial?
Das Linke Ufer (Médoc, Haut-Médoc, Pauillac) setzt traditionell auf Cabernet Sauvignon mit kräftigen Tanninen und langer Lagerfähigkeit; Spitzenweine reifen oft 20–50 Jahre. Das Rechte Ufer (Saint-Émilion, Pomerol) ist Merlot-dominiert, zeigt früher zugängliche Textur und üppigere Frucht, reift oft 10–30 Jahre, kann bei Top-Weinen aber ebenso langlebig sein. Bodenunterschiede (Kies vs. Ton/Kalk) und Ausbau (Barrique) beeinflussen Struktur und Trinkreife erheblich.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was zeichnet die Bordeaux-Appellationen Pauillac, Saint-Émilion und Pomerol aus?
- •Welche Bedeutung haben Original-Holzkisten (OHK/OC/OWC) und Begleitdokumente für Provenienz und Preis?
- •Warum sind Füllstände (Ullage) wie HF, IN oder TS bei alten Bordeaux wichtig und wie interpretiert man sie?
- •Welche Lagerbedingungen sind ideal für gereifte Bordeaux und welche Vorgaben erfüllt ein Weinklimaschrank?
- •Was versteht man unter dem Trinkfenster und wie erkennt man es bei Spitzenweinen wie Château Margaux, Château Latour oder Château Pétrus?
- •Worauf sollten Investoren beim Kauf gereifter Bordeaux auf dem Sekundärmarkt achten?
- •Was bedeutet Subskription beziehungsweise En Primeur und wie wirkt sie sich auf Bordeaux aus?






