Was zeichnet die Bordeaux-Appellationen Pauillac, Saint-Émilion und Pomerol aus?
Bordeaux ist regional stark differenziert: Pauillac (Médoc, Linkes Ufer) ist bekannt für tanninbetonte Cabernet Sauvignon-dominierte Weine von Châteaux wie Château Lafite Rothschild, Château Latour oder Château Mouton Rothschild. Saint-Émilion und Pomerol (Rechtes Ufer) liefern öfter Merlot-dominierte, samtigere Weine, beispielhaft Château Pétrus oder Château Cheval Blanc. Böden (Kies im Médoc, Ton/Kalk in Saint-Émilion), Klima und Klassifikationen (1855-Klassifikation, Saint-Émilion-Klassifizierung) prägen Stil, Lagerfähigkeit und Preisentwicklung.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie unterscheiden sich Linkes und Rechtes Ufer in Rebsorten und Reifepotenzial?
- •Welche Bedeutung haben Original-Holzkisten (OHK/OC/OWC) und Begleitdokumente für Provenienz und Preis?
- •Warum sind Füllstände (Ullage) wie HF, IN oder TS bei alten Bordeaux wichtig und wie interpretiert man sie?
- •Welche Lagerbedingungen sind ideal für gereifte Bordeaux und welche Vorgaben erfüllt ein Weinklimaschrank?
- •Was versteht man unter dem Trinkfenster und wie erkennt man es bei Spitzenweinen wie Château Margaux, Château Latour oder Château Pétrus?
- •Worauf sollten Investoren beim Kauf gereifter Bordeaux auf dem Sekundärmarkt achten?
- •Was bedeutet Subskription beziehungsweise En Primeur und wie wirkt sie sich auf Bordeaux aus?






