Worauf achtet man konkret beim Kauf einer älteren Mosel-Riesling-Flasche wie einer Auslese?
Vor dem Kauf sollte man Etikett und Kapsel auf Originalität prüfen, den Füllstand (Ullage) beurteilen, nach Schimmel oder Klebstoffspuren am Kork suchen und nach Lagernachweisen fragen. Zusätzlich lohnt ein Blick in Auktionstabellen und Kritikerarchive (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson) zur Einordnung der Jahrgangsqualität; bei Unsicherheit sind Händler mit Rückgabegarantie, Weinlager mit gutem Ruf oder unabhängige Begutachtung empfehlenswert. Für Sammler erhöhen Original-Holzkisten (OHK) und intakte Etiketten den Wiederverkaufswert.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was macht die Lage Wehlener Sonnenuhr an der Mosel so besonders und wie prägt sie J.J. Prüms Stil?
- •Was bedeutet Auslese im deutschen Prädikatsystem und wie zeigt sie sich an Mosel-Riesling?
- •Welche Besonderheiten brachte der Jahrgang 2003 für deutsche Rieslinge, speziell an der Mosel?
- •Wie lagert und serviert man eine gereifte Mosel-Auslese optimal?
- •Was bedeuten OHK, OWC und welche Rolle spielt der Füllstand (Ullage) bei alten Flaschen?
- •Wie entwickelt sich eine J.J. Prüm Auslese sensorisch über Jahrzehnte?
- •Eignet sich eine Mosel-Auslese als Anlageobjekt und worauf ist am Sekundärmarkt zu achten?







