Was bedeutet Auslese im deutschen Prädikatsystem und wie zeigt sie sich an Mosel-Riesling?
Auslese ist ein Prädikat, das ausgesucht reife, oft botrytisfreie Beeren beschreibt und oberhalb von Kabinett und Spätlese angesiedelt ist. An der Mosel kann eine Auslese trotz höherer Reife noch von lebendiger Säure getragen werden, wodurch Süße und Frische in Balance bleiben; typische Noten reichen von reifem Steinobst über Honig bis zu würziger Botrytiskomplexität, wenn edelfaulte Trauben beteiligt sind. Die genaue Stilistik hängt stark von Jahrgang, Lage und Ernteentscheidungen des Weinguts ab.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was macht die Lage Wehlener Sonnenuhr an der Mosel so besonders und wie prägt sie J.J. Prüms Stil?
- •Welche Besonderheiten brachte der Jahrgang 2003 für deutsche Rieslinge, speziell an der Mosel?
- •Wie lagert und serviert man eine gereifte Mosel-Auslese optimal?
- •Was bedeuten OHK, OWC und welche Rolle spielt der Füllstand (Ullage) bei alten Flaschen?
- •Wie entwickelt sich eine J.J. Prüm Auslese sensorisch über Jahrzehnte?
- •Eignet sich eine Mosel-Auslese als Anlageobjekt und worauf ist am Sekundärmarkt zu achten?
- •Worauf achtet man konkret beim Kauf einer älteren Mosel-Riesling-Flasche wie einer Auslese?







