Was versteht man unter Blanc de Blanc bei Schaumweinen und welche Rolle spielt Chardonnay?
Blanc de Blanc bedeutet wörtlich „Weiß aus Weißen“ und bezeichnet Schaumweine, die ausschließlich aus weissen Rebsorten gekeltert sind – in der Praxis fast immer aus Chardonnay. In der Champagne sind klassische Blanc de Blancs Beispiele von Salon, Ruinart oder Jacques Selosse, die pure Chardonnay-Präzision zeigen; auch individuelle Winzer wie Weingut Johannes Aufricht folgen dieser Stilistik, setzen aber oft eigene Hefelagerungs- und Ausbau-Techniken ein. Charakteristisch sind zitrische Frische, feincremige Mousseux und ein klarer mineralischer Kern, der je nach Terroir fein bis intensiv ausfallen kann.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was heißt Brut Nature und wie unterscheidet es sich von Brut oder Extra Brut?
- •Wie lange kann ein Jahrgangs-Schaumwein 2021 reifen und wann ist der optimale Trinkzeitpunkt?
- •Welche Hinweise zur Provenienz und Füllstandskontrolle sind beim Kauf eines Sekundärmarkt-Schaumweins wichtig?
- •Welche Angaben auf dem Etikett und Rückenetikett sind für Brut Nature relevant (z. B. Disgorgement, Dosage, OWC)?
- •Sind Blanc de Blancs als Weininvestment interessant und welche Kriterien entscheiden über Wertsteigerung?
- •Welche Speisen passen besonders gut zu einem trockenen Blanc de Blanc Brut Nature?
- •Welchen Einfluss haben Flaschenformate (Magnum, Standard) auf die Lagerfähigkeit eines Blanc de Blanc?







