Welche Rolle spielen Jahrgangsangaben wie 2020 und 2022 bei der Einschätzung dieser Weine?
Jahrgangsangaben geben Hinweise auf Reifegrad, Säurestruktur und Extraktgehalt: wärmere Jahrgänge tendieren zu vollerer Frucht und schnellerer Trinkreife, kühlere Jahrgänge zu mehr Säure und längerer Lagerfähigkeit. Ein 2020er kann reife Fruchtnoten und reifere Tannine aufweisen, während ein 2022er bei Pinot Noir oft hellere, frischere Fruchtausprägungen zeigt. Bei Ganevat‑Weinen ist die Parzellenarbeit so wichtig, dass Jahrgang zwar relevant ist, aber nie alleinige Aussagekraft hat — immer im Zusammenspiel mit Parzelle und Ausbau betrachten.
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