Was bedeutet Spätlese und wie beeinflusst dieser Prädikatsstil die Lagerfähigkeit
Spätlese bezeichnet Trauben mit später Lese und höherer Reife, wodurch mehr Extrakt und oft mehr Restzucker entstehen als bei Kabinett. Bei einem Spätlese-Riesling aus 1999 führt die Kombination aus Zucker und lebendiger Säure zu ausgeprägter Alterungsfähigkeit; solche Weine können Jahrzehnte reifen und entwickeln dabei komplexe tertiarye Aromen ohne die Frische zu verlieren.