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Die Bezeichnung Hubacker steht für eine namentlich ausgewiesene Einzellage, deren spezifische Boden- und Mikroklimaverhältnisse das Traubenmaterial prägen. Bei Weingut Keller werden Einzellagen wie Hubacker genutzt, um klar definierte, mineralisch geprägte Rieslinge zu erzeugen; solche Lagen liefern aufgrund ihrer Konzentration und Struktur besonders langlebige Spätlesen.
Spätlese bezeichnet Trauben mit später Lese und höherer Reife, wodurch mehr Extrakt und oft mehr Restzucker entstehen als bei Kabinett. Bei einem Spätlese-Riesling aus 1999 führt die Kombination aus Zucker und lebendiger Säure zu ausgeprägter Alterungsfähigkeit; solche Weine können Jahrzehnte reifen und entwickeln dabei komplexe tertiarye Aromen ohne die Frische zu verlieren.
Bei einem Wein aus 1999 sind Füllstände zwischen Top Shoulder (TS) und Into Neck (IN) meist akzeptabel; High Fill (HF) ist ideal, Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) erhöhen das Oxidationsrisiko. Achten Sie zudem auf klare Etiketten, intakte Kapsel und gleichmäßige Farbe; leichte Bräunung oder starker Bodensatz können Hinweise auf weit fortgeschrittene Reife oder Oxidation sein.
Der Sekundärmarkt belohnt renommierte Erzeuger wie Weingut Keller mit stabiler Nachfrage, vor allem für Jahrgänge mit guter Reputation. Preis und Handel werden stark von Provenienz, Füllstand, Etikett- und Kapselzustand, Originalverpackung (OHK/OWC) sowie von Auktionsergebnissen und Kritikerbewertungen beeinflusst; lückenlose Lagerdokumentation und fachgerechte Temperierung sind für den Werterhalt entscheidend.
Ein Riesling Spätlese aus 1999 von Weingut Keller zeigt heute typischerweise entwickelte Aromen: Honig, getrocknete Steinfrüchte, Petrol-Noten (TCA-frei vorausgesetzt) sowie tertiarye Kräuter- und Nussnuancen. Die für Keller typische Präzision in der Säurestruktur sorgt für Frische trotz Reife; Restzucker und Säure stehen oft in einem spannungsvollen Gleichgewicht, das Trinkfreude und Lagerstabilität verleiht.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case; solche Verpackungsvarianten belegen oft die Vollständigkeit und sorgfältige Handhabung eines Weins. Für Sammler und Händler erhöht das Vorhandensein einer Original-Holzkiste die Provenienz-Sicherheit und kann den Marktwert positiv beeinflussen, insbesondere bei prestigeträchtigen Erzeugern wie Weingut Keller.
Langfristige Lagerung bei konstant 10–12°C, ca. 60–75% Luftfeuchte und ohne stark schwankende Temperaturen bewahrt einen 1999er Riesling. Vor dem Servieren die Flasche aufrecht stellen, vorsichtig öffnen und bei Bedarf sehr behutsam dekantieren oder langsam durch ein feines Sieb in Gläser ausgießen, um Sediment zu trennen; Serviertemperatur 8–12°C, idealerweise in schlanken Riesling- oder Universalgläsern.
Weingut Keller unter der Leitung von Klaus-Peter Keller hat sich einen Ruf für exakte, terroirgeprägte Rieslinge erarbeitet, die in Fachkreisen hohe Anerkennung finden. Diese Reputation resultiert aus strengem Traubenmaterial, geringen Erträgen und einer klaren Stilistik; deshalb zählen Keller-Weine häufig zu den Referenzen deutscher Rieslinge auf dem Sekundärmarkt und in Weinbewertungen.
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