Was bedeutet die Bezeichnung Kabinett im deutschen Weinsystem und wie ist das für 1981 einzuordnen?
Kabinett ist eine Prädikatsstufe des deutschen Weinrechts und kennzeichnet traditionell Weine aus vollreifen Trauben mit vergleichsweise moderatem Mostgewicht; sie wurde historisch als leichterer, eleganter Stil verstanden. Kabinett-Weine können trocken bis restsüß ausgebaut sein. Für einen Jahrgang 1981 gilt: die Prädikatsbezeichnung beschreibt das Lesegut zum Zeitpunkt der Lese, sagt aber nichts über die spätere Ausbauart oder heutige Trinkreife. Gerade ältere Kabinett-Rieslinge können nach Jahrzehnten reif, komplex und höchst attraktiv sein, obwohl sie ursprünglich nicht als opulente Süßweine klassifiziert wurden.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
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