Wie beurteilt man Anlagepotenzial und Sekundärmarktchancen für Burgunder wie Chassagne‑Montrachet?
Sekundärmarkt und Anlagepotenzial von Burgund beruhen auf wenigen Faktoren: Rebsorte (Chardonnay/Pinot Noir), Lage (Premier Cru/Grand Cru), Produzentennamen (z. B. Jean‑Marc Pillot, Domaine Ramonet, Domaine de la Romanée‑Conti) und Jahrgangsqualität. Limitierte Produktionsmengen, renommierte Lagen wie Les Chenevottes und positive Bewertungen durch Kritiker (z. B. Vinous, Wine Advocate, James Suckling) treiben Nachfrage und Preise. Wichtig sind zudem makroökonomische Faktoren, Lagerfähigkeit, Provenienz und die physische Erhaltung (Füllstand, OHK). Für Anleger empfiehlt sich Diversifikation, Kenntnis der Jahrgangsprofile (z. B. 2022 vs. 2023) und die Zusammenarbeit mit etablierten Händlern oder Auktionshäusern.