Wie lese ich Herkunft und Produzentenangaben auf einem Weinetikett richtig?
Auf dem Etikett stehen die wichtigsten Hinweise zur Herkunft: AOC/AOP für französische Herkunft, DOC/DOCG für Italien, DAC für Österreich und Qualitätsstufen wie QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) in Deutschland. Bei deutschen Spitzenbetrieben taucht oft das VDP-Logo (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) auf; VDP-Klassifikationen reichen von Gutswein bis Großes Gewächs (GG). Bei Bordeaux erkennt man Appellationen wie Pauillac oder Margaux und traditionsreiche Namen wie Château Margaux oder Château Latour; in Burgund helfen Lagebezeichnungen und Namen wie Domaine de la Romanée-Conti zur Einordnung. Fehlen klare Angaben, gibt die Flaschenrückseite oft Erzeugeradresse und Jahrgang, was eine weitere Recherche ermöglicht.