Was bedeutet der Begriff „Wilder Mix“ im Weinbereich und wie unterscheidet er sich von klassischen Cuvées
Der Ausdruck „wilder Mix“ wird im Weinjargon oft für lose zusammengestellte Selektionen verwendet, die unterschiedliche Rebsorten, Jahrgänge oder Stilistiken vereinen — häufig auch Natural Wines mit spontaner Gärung oder minimalem Eingriff. Im Gegensatz zur klassischen Cuvée, bei der ein Weingut wie Château Margaux (Bordeaux) oder ein Burgunderhaus wie Domaine de la Romanée-Conti bewusst Komponenten mischt, zielt ein „wilder“ Mix eher auf Vielfalt und Charakterunterschiede ab. Solche Sets eignen sich zur Probennutzung, als Vorteilspaket für unterschiedliche Trinkreife und bieten eine andere sensorische Bandbreite als streng komponierte Weine von einzelnen Domaines oder Weingütern.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
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