Welche Eigenschaften bringt der Jahrgang 2017 typischerweise mit und wie beeinflusst er das Trinkfenster
Der Jahrgang 2017 wird in vielen mitteleuropäischen Anbaugebieten als warmer, reifer Jahrgang beschrieben, der tendenziell vollere Frucht, höhere Reifegrade und oft ein ausgewogenes Fruchtsüße-Säure-Verhältnis liefert. Für eine Cuvée aus 2017 bedeutet das: erfreuliche Trinkfreude in jüngeren Jahren, aber auch Potenzial zur Reifung, je nach Rebsortenzusammensetzung und Ausbau des Weinguts Karl Pfaffmann. Allgemein lässt sich sagen: leichte bis mittelschwere Cuvées sind jetzt schon gut trinkbar; kraftvollere, holzbetonte oder säurestarke Assemblagen können bis in die späten 2020er Jahre gewinnen. Konkrete Trinkfenster hängen von Ausbau, Restextrakt und Lagerbedingungen ab.