Was sagt der Jahrgang 1995 über Alterungszustand und Trinkreife eines roten Premiumweins aus?
Das Jahr 1995 gibt Hinweise auf Reife und Trinkreife: Bei körperreichen, tanninbetonten Rotweinen kann 1995 heute eine voll entwickelte Aromatik mit tertiären Noten (Ledernoten, getrocknete Kräuter, Tabak, Waldboden) bedeuten. Die konkrete Reife hängt jedoch von Herkunft, Rebsorten und Ausbau ab. Weine aus großen Lagen und von Top-Erzeugern wie Sassicaia, Ornellaia, Tignanello oder Domaine de la Romanée-Conti reifen oft deutlich länger und behalten Frische, während leichter strukturierte Weine früher oxidieren. Vor einer Bewertung sollte man Füllstand (Ullage), Zustand des Korkens und Etikett prüfen und bei Bedarf eine vorsichtige Verkostung oder Dekantierung durchführen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Füllstände (Ullage) gelten als akzeptabel bei einem 1995er und was bedeuten die Abkürzungen?
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- •Welche Unterlagen und Verpackungen erhöhen die Handelstauglichkeit einer Flasche für Auktion oder Fachhandel?
- •Wie sollte eine gereifte Flasche gelagert und dereinst präsentiert werden?
- •Wie lässt sich die Provenienz und Echtheit einer älteren Flasche verifizieren?
- •Welche Verkostungsmerkmale sind bei gereiften Premium-Rotweinen typisch und wie vergleicht man sie mit Super-Tuscans?
- •Wann und wie sollte eine gereifte Flasche dekantiert werden?
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