Wie entwickelt sich der Sekundärmarkt für seltene Jura-Cuvées und welche Faktoren treiben den Preis?
Der Sekundärmarkt für seltene Jura-Cuvées profitiert von begrenzter Produktion, hoher Nachfrage nach charakterstarken Spezialitäten und Anerkennung durch Fachkritiker. Einflussfaktoren sind: Produktionsmenge, Alterungspotenzial, Zustand der Flasche (Ullage), Vorhandensein von Original-Holzkisten, positive Bewertungen durch Kritiker (z. B. Vinous, Jancis Robinson, Decanter) und dokumentierte Lagerung. Limitierte oder nicht leicht erhältliche Abfüllungen erzielen oft Prämien, insbesondere wenn sie regionaltypische Stile wie vin jaune oder ungewöhnliche Single-vineyard-Cuvées repräsentieren.
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