Worauf sollte man auf dem Sekundärmarkt beim Kauf älterer deutscher Rieslinge achten?
Auf dem Sekundärmarkt zählen drei Kernfaktoren: Produzent, Provenienz und Zustand. Renommierte Erzeuger wie Klaus-Peter Keller, J. J. Molitor oder etablierte Erzeuger aus Pfälzer Lagen genießen Sammlerwert; Wein mit nachvollziehbarer Lagerhistorie (keine Temperaturschwankungen) ist deutlich attraktiver. Achten Sie auf Jahrgangsqualität, Füllstand (Ullage), intakten Korken und saubere Etiketten. Preisbildung richtet sich nach Seltenheit, Lage (z. B. Zeltinger Sonnenuhr, Goldtröpfchen), Ausbaustil (Kabinett vs. Spätlese) und Nachfrage — daher lohnt eine fundierte Provenienzprüfung und gegebenenfalls Expertise durch Händler oder Gutachter.