Wie lassen sich die Jahrgänge 2021 und 2022 generell in Bezug auf Reife und Lagerpotenzial einschätzen?
2021 und 2022 zeigen in vielen mitteleuropäischen Anbaugebieten unterschiedliche Charakteristika: 2021 gilt vielfach als ausgewogener, oft säurebetonter Jahrgang mit gutem Lagerpotenzial; 2022 war vielerorts wärmer und brachte früh reifere, fruchtdominantere Weine mit oft zugänglicherer Trinkreife. Für konkrete Flaschen – etwa Salamander 2021 oder die 2022er-Abfüllungen Grüne Libelle und Segelfalter – bestimmen Traubensorte, Ertrag, Ausbau (Holz vs. Edelstahl) und pH den Alterungsverlauf. Generell: kühler lagern, regelmäßig kontrollieren und kritische Proben ziehen, um den idealen Trinkzeitraum festzulegen.