Was bedeutet Spätlese bei Riesling und wie beeinflusst sie das Alterungspotential?
Spätlese bezeichnet im deutschen Prädikatssystem Trauben, die später gelesen wurden und dadurch höhere Reife und oft mehr Extrakt aufweisen. Bei Riesling führt die erhöhte Reife häufig zu einem besseren Alterungspotential, weil mehr Konzentration und oft ein ausgewogenes Verhältnis von Restzucker und Säure vorhanden sind. Spätlesen können je nach Jahrgang, Lage und Ausbau mehrere Jahrzehnte halten, entwickeln mit der Zeit komplexe tertiary-Noten und behalten bei guter Lagerung Frische.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche praktischen Tipps gelten für Transport, Versicherung und Versand alter Weinflaschen?
- •Wie sollte ein gereifter Pfälzer Riesling Spätlese ideal gelagert und serviert werden?
- •Welchen Stellenwert hat das Weingut Geheimer Rat Dr von Bassermann-Jordan bei alten Pfälzer Rieslingen?
- •Welche Faktoren bestimmen den Wert und die Handelbarkeit eines alten Bassermann-Jordan Rieslings auf dem Sekundärmarkt?
- •Wie beurteilt man Füllstand (Ullage) und Zustandskriterien bei 30 Jahre alten Flaschen?
- •Welche typischen Sensorik- und Altersmerkmale zeigt ein 1993er Forster Freundstück Riesling Spätlese aus der Pfalz?
- •Was bedeuten die Abkürzungen OHK, OC und OWC im Weinhandel und warum sind sie relevant?







