Wie unterscheiden sich Westhofener Rieslinge der Jahrgänge 2016, 2017, 2018 und 2019 geschmacklich und im Reifeverhalten?
Grundsätzlich zeigen Westhofener Rieslinge je nach Jahrgang Nuancen in Reifegrad, Säure und Extrakt: 2016 gilt als sehr guter Jahrgang mit reifer Frucht und ausgewogener Säure, oft früh zugänglich; 2017 tendierte zu eleganter Frische und filigraner Säurestruktur; 2018 brachte allgemein reichere, wärmer gereifte Weine mit mehr Fruchtextrakt; 2019 vereint vielfach Reife mit guter Säurebalance und damit exzellentes Lagerpotenzial. Kleinere Unterschiede hängen vom Parzellenprofil und der Ausrichtung des Weinguts ab, bei Wittmann beeinflussen Bodenunterschiede (Morstein vs. allgemeine Westhofener Lagen) Aromatik und Langlebigkeit erheblich.
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