Wie unterscheiden sich Chardonnay aus Kalifornien, Burgund und Neuseeland im Stil?
Chardonnay zeigt in der Neuen Welt sehr unterschiedliche Gesichter: Kalifornische Exemplare (z. B. Kistler Vineyards oder Rombauer) tendieren zu reifer Frucht, ausgeprägter Vanille-/Toastnote durch neues Barrique und oft cremiger Malolaktik. Burgundische Chardonnays von Häusern wie Domaine Leflaive setzen stärker auf mineralische Struktur, feine Säure und zurückhaltenden Holzeinsatz. In Neuseeland, etwa Weinen von Kumeu River, trifft man häufig eine Mischung aus klarer Zitrus- und Steinobstfrucht mit lebendiger Säure und moderatem Holz; Klima und Rebhang prägen hier Frische und Präzision.
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