Pinot Noir oder Spätburgunder – gibt es einen Unterschied und worauf sollte man achten?
Pinot Noir und Spätburgunder bezeichnen dieselbe Rebsorte; die Begriffe reflektieren vor allem regionale Traditionen: "Pinot Noir" wird international und besonders im Burgund verwendet, "Spätburgunder" ist die in Deutschland gebräuchliche Bezeichnung. Entscheidender als der Name sind Terroir, Ausbau und Jahrgang: Burgunderstile tendieren zu feiner Säure und erdigen Noten, deutsche Spätburgunder zeigen häufig fruchtbetonte Kirsche, rote Beeren und eine betonte Mineralität, besonders wenn sie aus kalk- oder lehmhaltigen Lagen stammen. Bei einem 2019er ist zudem zu erwarten, dass die wärmeren Bedingungen des Jahrgangs zu reiferen Fruchtaromen und weicherer Tanninstruktur führen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche typischen Eigenschaften zeigen Spätburgunder aus Ingelheim (Rheinhessen) – wie bei Erzeugern wie Simone Adams?
- •Worauf weist der Name "Mimus" bei einem Spätburgunder vom Weingut Heger hin und wie präsentieren sich Heger-Weine aus Baden?
- •Wie wirkt sich der Jahrgang 2019 auf den Ausbau, Trinkreife und die Lagerfähigkeit von Spätburgunder aus?
- •Wie lagere ich einen Spätburgunder fachgerecht und worauf muss ich bei Füllständen und Originalverpackung (OHK/OWC) achten?
- •Welche Rolle spielen Provenienz, Kritikbewertungen und Marktkanäle beim Weiterverkauf oder Investment von Spätburgunder?
- •Wie dekantiere und serviere ich einen 2019er Spätburgunder idealerweise?
- •Welche gängigen Abkürzungen auf Etiketten sollte man kennen (z. B. VDP, OHK, OWC, QbA, GG)?
Das könnte dir auch gefallen

2020 Château Trotanoy Pomerol Jean Pierre Moueix
295 €

Rinaldi Paket Top
499 €

Hospices de Beaune Corton Grand Cru 1999 – Cuvée Charlotte Dumay – Burgund Rotwein
150 €

2018 Ao Yun - Shangri-La
250 €

Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande
700 €

Bibi Graetz „Testamatta“ 2020 – 6×0,75 l – Limited Edition Holzkiste mit Metallplatte
630 €

Weinkeller Auflösung
0 €

2018 BRUNELLO DI MONTALCINO VIGNA MONTOSOLI
200 €