Was zeichnet deutschen Spätburgunder aus und wie wirken Lagenbezeichnungen wie Möbitz, Wasenhaus oder Schlossberg auf Stil und Qualität?
Deutscher Spätburgunder (Pinot Noir) zeichnet sich durch eine feine Aromatik von roten Beeren, floralen Noten und oft erdigen, pilzigen Nuancen aus. Lagenbezeichnungen wie Möbitz, Wasenhaus oder Schlossberg deuten auf Einzelberg- oder Parzellenausbau hin: sie spiegeln spezifischen Boden, Hangneigung und Mikroklima wider und erzeugen dadurch ausgeprägte Terroirunterschiede. Winzer wie Franz Keller oder regionale Erzeuger setzen bei solchen Einzellagen häufig auf selektive Handlese, geringe Erträge und feinere Holzführung, was zu konzentrierteren, lagerfähigen Burgundern führt.
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