Welche Aussagen lassen sich zu den Jahrgängen 2017–2023 bei deutschen Burgundern treffen?
Die Jahre 2017–2023 zeigen in Deutschland große Varianz: Teilweise gab es wärmere, reife Jahrgänge mit kraftvoller Frucht und reifen Tanninen sowie kühlere, elegantere Jahrgänge mit höherer Säure und Schlankheit. Bei der Beurteilung eines konkreten Jahrgangs sind Erzeuger (z.B. Franz Keller, Huber), Lagenname und die jeweilige Ausbauweise entscheidend. Für Sammelzwecke und Verkostungen empfiehlt sich das Studium von Jahrgangsberichten und Kritikerbewertungen (RP/Wine Advocate, JS/James Suckling, VN/Vinous), um Stiltrends zwischen Reife, Säure und Extrakt abzuschätzen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie unterscheiden sich Weine wie Huber Chardonnay 'Alte Reben' und 'Bienenberg' stilistisch?
- •Wie interpretiert man Füllstände (Ullage) bei älteren Spätburgundern und welche Kategorien sind relevant?
- •Was zeichnet deutschen Spätburgunder aus und wie wirken Lagenbezeichnungen wie Möbitz, Wasenhaus oder Schlossberg auf Stil und Qualität?
- •Wie beeinflusst die Seltenheit von Einzellagen wie Wasenhaus oder Möbitz den Sekundärmarktwert?
- •Was bedeuten OHK, OC und OWC und warum sind diese Begriffe für Sammler wichtig?
- •Welche praktischen Tipps gelten für Verkauf, Tausch und Preisfindung auf dem Sekundärmarkt?
- •Welchen Einfluss haben Flaschenformate auf Reifeverhalten und Lagerfähigkeit von Spätburgundern?






