Sind Kabinett-Weine eine geeignete Anlage und worauf sollte man beim Sekundärmarkt achten?
Kabinett-Weine sind in der Regel weniger spekulativ als große Bordeaux- oder Burgunder-Lots, können aber bei Top-Erzeugern (z. B. Joh. Jos. Prüm, Egon Müller, Dönnhoff) langfristig an Wert gewinnen. Für Sammel- und Investmentzwecke gelten: 1) Produzenten-Reputation und Jahrgangsqualität prüfen, 2) lückenlose Provenienz und Originalverpackung (OHK/OWC) dokumentieren, 3) Füllstand und Zustand der Flaschen kontrollieren, 4) fachkundige Lagerung nachweisen. Handelskanäle: renommierte Auktionshäuser, spezialisierte Händler und Weinbörsen; Gebühren, Transport- und Versicherungskosten mindern Renditen. Kabinett bietet eher Genusswert plus moderate Wertsteigerung statt reines Anlagedenken.