Wodurch unterscheidet sich eine Riesling Auslese von Kabinett oder Spätlese?
Die Prädikatsstufen in Deutschland beschreiben differentielle Traubenreife: Kabinett steht für leichte, elegante Weine mit niedrigem Alkohol; Spätlese für später gelesene, reifere Trauben; Auslese bedeutet selektiv geerntete, besonders reife oder überreife Beeren. Eine Riesling Auslese bringt daher mehr Konzentration, höhere Restsüße und Intensität sowie ein größeres Alterungspotenzial als Kabinett oder Spätlese. Bei Erzeugern wie Weingut Albert Schwaab zeigt sich dies in dichten Fruchtaromen, ausgeprägter Säurestruktur und der Fähigkeit, über Jahrzehnte komplexe tertiäre Noten zu entwickeln.