20 €
Verkaufe 1 Flasche 2017 Deux Nez vom Weingut Bassermann-Jordan.
Für eine sachgerechte Lagerung gelten allgemeine Prinzipien: konstante Temperatur idealerweise 10–13 °C, relative Luftfeuchte 60–75 %, dunkler, vibrationsfreier Standort und liegende Lagerung bei Schraubverschluss ausgenommen. Weine mit Lagerpotenzial profitieren zusätzlich von sauber dokumentierter Provenienz und stabilen Bedingungen; vor dem Genuss ist bei verschlossenen, gereiften Flaschen oft eine gewisse Karaffierzeit oder Dekantieren empfehlenswert.
Das Weingut Bassermann-Jordan hat seinen Sitz in Deidesheim in der Pfalz, einer der traditionsreichsten Weinregionen Deutschlands. Das Haus steht für lange Familientradition, klassische Rebsorten wie Riesling und Spätburgunder sowie für eine Bandbreite von trocken bis gehaltvoll vinifizierten Weinen. Für die regionale Weinlandschaft ist Bassermann-Jordan ein etablierter Erzeuger, dessen Lagenbezug und Reputation in Verkostungen und bei Fachhändlern regelmäßig Beachtung finden.
Der Füllstand (Ullage) zeigt Alterung und mögliche Oxidation an: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei älteren Flaschen noch akzeptabel; VHS (Very High Shoulder) signalisiert erste Oxidationsanzeichen; MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) bedeuten erhöhtes Risiko für beschädigten Wein. Bei Kauf von gereiften Flaschen sollte man Füllstand, Korkzustand und Etikett genau prüfen und bei Unsicherheit einen Fachhändler oder Restaurateur befragen.
Der Füllstand (Ullage) ist ein wichtiger Indikator für Verschlussdichtigkeit und Zustand älterer Flaschen. Gängige Einordnungen sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder) sowie MS/LS (Mid/Low Shoulder). Bei einem Wein aus 2017 wäre ein Fill zwischen HF und IN erwartbar und wünschenswert; TS kann noch akzeptabel sein, VHS oder MS/LS deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Immer Fotos von Hals und Schultern machen, um Zustand und Vergleiche zu dokumentieren.
Das Weingut Bassermann-Jordan ist ein traditionsreiches Weingut in Deidesheim an der Pfalz (Palatinate) und gehört zu den etablierten Familienbetrieben der Region. Die Pfalz ist für kraftvolle Rieslinge, aber auch für Burgundersorten wie Spätburgunder (Pinot Noir) bekannt; Bassermann-Jordan pflegt sowohl klassische richtige Riesling- als auch rote Traubenspezialitäten. Für Sammler und Verbraucher ist die Herkunft Deidesheim/Pfalz ein wichtiges Qualitätsmerkmal, weil Bodenstruktur, Klima und Lagen dort markante Reifetendenzen und eine gute Alterungsfähigkeit begünstigen.
Der Jahrgang 2017 zählt in vielen deutschen Anbaugebieten zu den warmen, früh reifenden Jahren mit hohen Zuckergehalten und guter Phenolreife, was zu kraftvolleren, zugänglichen Weinen führte. In der Pfalz gab 2017 oftmals dichte Frucht, reife Säurestruktur und solides Lagerpotenzial; Weine können daher früh genießbar sein, bieten aber je nach Ausbaustil auch mehrere Jahre Reifefähigkeit.
Der französische Ausdruck 'Deux Nez' bedeutet wörtlich ‚zwei Nasen‘ und wird meist als stilistische Bezeichnung für eine Cuvée oder ein Konzept verwendet, das zwei charakteristische Aromengruppen oder sensorische Aspekte betont. Solche Namen deuten oft auf eine Kombination von Fruchtnoten und würzigen oder tertiären Aromen hin, ohne zwingend die Rebsorte festzulegen; zur genauen Aromatik hilft die Verkostungsbeschreibung des Produzenten oder unabhängige Bewertungen.
OHK steht für Original-Holzkiste (Original Wooden Case), OC/OWC für Original Case/Original Wooden Case; diese Verpackungen sind für Sammler und Händler relevant, weil sie Provenienz, Schutz und manchmal zusätzlichen Seltenheitswert signalisieren. Vollständige Originalverpackung kann den Wiederverkaufswert steigern, insbesondere bei limitierten Abfüllungen oder Fine-Wines. Entscheidend bleiben jedoch Zustand der Flasche, Füllstand, Etikettenerhaltung und lückenlose Lagerdokumentation.
‚Deux Nez‘ ist französisch und bedeutet wörtlich ‚zwei Nasen‘; als Weinname dient er meist als Marken- oder Cuvéebezeichnung und spielt auf ein komplexes Aromenspiel an. Der Name allein sagt nichts über die Rebsorte oder den Ausbau aus, wohl aber über die beabsichtigte sensorische Identität: zwei prägnante Duftdimensionen oder zwei Komponenten, die das Bukett prägen können. Zur genauen Einordnung sollten Kellerbeschreibungen oder Etikettenangaben konsultiert werden.
Deutsche Qualitätsweine können wertstabil sein, besonders von renommierten Erzeugern, herausragenden Lagen oder außergewöhnlichen Jahrgängen. Wichtige Kriterien für Investitionsentscheidungen sind Produzentenreputation, Jahrgangsqualität, Lagerfähigkeit, vorhandene Bewertungen von Kritikern sowie lückenlose Provenienz und Lagerungsbedingungen. Beim Sekundärmarkt auf Original-Holzkisten (OHK/OWC), Füllstand, Zustand der Etiketten und verkaufsrelevante Bewertungen (z. B. Wine Advocate, James Suckling) achten; liquide Märkte und geringe Produktionsmengen erhöhen dabei die Wertperspektive.
Wichtige Abkürzungen und ihre Bedeutung: OHK = Original-Holzkiste, OWC = Original Wooden Case (Original-Holzkiste), OC = Original Case; VDP = Verband Deutscher Prädikatsweingüter (der ‚Traubenadler‘), GG = Großes Gewächs (höchste Trockenklassifikation des VDP für Spitzenlagen); DRC = Domaine de la Romanée-Conti (berühmtes Burgunderhaus). Diese Kürzel geben Hinweise auf Verpackung, Qualitätsverzeichnis oder bei DRC auf einen historischen Burgunderproduzenten und helfen Sammlern bei Bewertung und Provenienzprüfung.
Geeignete Quellen sind Fachmagazine, Datenbanken und die Webseiten der großen Kritiker: Robert Parker / Wine Advocate (RP / WA), James Suckling (JS), Vinous (VN) oder Jancis Robinson (JR). Für deutsche Weine helfen zudem regionale Portale, Weingutsberichte sowie die Publikationen des VDP. Bei der Recherche nach Bewertungen empfiehlt sich die Kombination aus Produzentenangaben, unabhängigen Kritikernoten und Nutzerbewertungen, wobei stets auf Jahrgang, Flaschen- format (z. B. 0,75 l Standardflasche) und Provenienz geachtet werden sollte.
Für die langfristige Lagerung empfiehlt sich eine konstante Temperatur um 10–13 °C, 60–75 % Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei gelagert mit liegender Flaschenposition. Bei älteren Rot- oder komplexeren Weißweinen empfiehlt sich langsames Öffnen und gegebenenfalls Dekantieren 30–90 Minuten vor dem Trinken, bei sehr alten Flaschen vorsichtig dekantieren, um Depot zu schonen. Kurzfristig lässt sich Trinktemperatur für weiße Qualitätsweine bei 8–12 °C und für leichte bis mittlere Rotweine bei 14–16 °C ansetzen.
Die Pfalz bietet vor allem Riesling und Spätburgunder (Pinot Noir): Zu Riesling passen würzige und asiatische Gerichte, Geflügel, gebratener Fisch oder helle Pasteten; die lebhafte Säure harmoniert gut mit salziger und süß-saurer Küche. Spätburgunder empfiehlt sich zu Geflügel, Lamm, Pilzgerichten und feiner Bratenküche; kräftigere Rotweine aus der Pfalz ergänzen geschmorte oder gebratene Rottöne sowie gereifte Käse. Bei Cuvées oder weniger bekannten Sorten ist die stilistische Einordnung (leicht, fruchtig, strukturiert) der beste Orientierungspunkt für Pairings.
Das Sekundärmarktpotenzial hängt von mehreren Faktoren ab: Ruf des Weinguts, Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson, Vinous), Limitierung der Auflage, Zustand (Ullage, Etikett, Verschluss) sowie vorhandene Originalverpackung. Regional etablierte Häuser wie Bassermann-Jordan haben oft eine stabile Nachfrage, das Investmentverhalten ist jedoch konservativer als bei großen Burgund- oder Bordeaux-Grands-Crus. Für strategische Käufe empfiehlt sich Dokumentation der Lagerbedingungen, Einholung von Punktbewertungen und Vergleich mit Handelspreisen auf dem Zweitmarkt.
Der Jahrgang 2017 in vielen Teilen Deutschlands, einschließlich der Pfalz, brachte erzeugerabhängig tendenziell reife Frucht und eine ausgeprägte Sortentypizität. Je nach Lage und Ausbau zeigen Weine aus 2017 häufig gute Konzentration bei gleichzeitig gutem Säuregerüst; die tatsächliche Stilistik hängt entscheidend vom Rebschnitt, Ertrag und der Kellerarbeit des jeweiligen Weinguts ab. Für konkrete Einschätzungen sind Angaben zu Rebsorte, Lagenangabe und Ausbaumethoden hilfreich.
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