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Original-Holzkiste (OHK), Original Wooden Case (OWC) und Original Case (OC) erhöhen die Provenienz‑Sicherheit und können den Sammlerwert steigern. Prüfen Sie Holzstempel, Herstelleretiketten, Siegel und nicht zuletzt Übereinstimmung von Etikett, Korkmarkierung und möglichen Lot‑Nummern. Bei Weingut Keller sind original verschlossene Holzkisten und Unterschriften auf Rechnungen oder Versandpapieren starke Indizien für lückenlose Herkunft.
Top‑Erzeuger wie Weingut Keller (Klaus‑Peter Keller) haben auf dem Sekundärmarkt eine starke Nachfrage, insbesondere für gut erhaltene Jahrgänge und Originalverpackungen. Wertentwicklung hängt ab von Zustand (Ullage, Etikett, Kork), kritischen Bewertungen (RP, WA, JS) und Jahrgangscharakter. Während prominente Bordeaux oder Burgund eigene Dynamiken haben, können seltene deutsche Rieslinge bei Sammlern langfristig an Wert gewinnen, wenn Provenienz und Lagerung lückenlos dokumentiert sind.
Für eine optimale Reifebeständigkeit sind konstante 10–12 °C, hohe Luftfeuchtigkeit (60–75 %) und Dunkelheit ideal. Vor dem Genuss sollte die Flasche leicht kühl (8–10 °C) serviert werden; bei komplexeren, gereiften Exemplaren empfiehlt sich Dekantieren oder vorsichtiges Umfüllen, um Depot zurückzuhalten. Klaus‑Peter Keller Weine profitieren oft von einer moderaten Temperatur und vorsichtigem Lüften, um die Balance zwischen gereiften Aromen und Säure zu zeigen.
Klaus‑Peter Keller aus Rheinhessen ist für präzise, terroirbetonte Rieslinge bekannt, die oft eine lebendige Säurestruktur, mineralische Noten und reife Zitrus‑ bis Steinobstaromen zeigen. Ein gut gereifter Keller‑Riesling aus 2011 kann zusätzlich Honig-, Petrol‑ oder getrocknete Aprikosenanklänge entwickeln; die Stabilität hängt von Lagerbedingungen und Füllstand ab. Weingut Keller liefert daher oft langlebige Qualitäten, die sowohl Frische als auch komplexe Reifeprofile verbinden.
Die Kurzform "2x" steht allgemein für zwei Flaschen bzw. zwei Einheiten desselben Weins. Bei Kauf und Sammlung ist es wichtig, jede Flasche einzeln auf Zustand, Füllstand (Ullage), Etikett- und Kapselzustand sowie evtl. vorhandene Originalverpackung zu prüfen, weil sich daraus Rückschlüsse auf Provenienz und Wert ziehen lassen.
Im Weinkontext steht VdF oder VDF häufig für "Vin de France", die französische Ursprungsbezeichnung für Tafel- bzw. Landwein ohne Appellation. Bei deutschen Erzeugern ist VDF selten; deshalb empfiehlt sich ein Blick auf das Etikett: Manchmal werden Abkürzungen oder interne Coden verwendet. Bei Unsicherheit helfen Fotos des Etiketts oder Rückfragen beim Produzenten, um Herkunft und Qualitätsstufe eindeutig zu klären.
Ein gereifter Keller‑Riesling aus 2011 zeigt oft reife Zitrusfrüchte, gelbe Steinfrüchte, petrolartige Noten, Honig und ausgeprägte Mineralität, begleitet von lebendiger Säure. Dazu passen gereifte Käsesorten, Gerichte mit fettreichem Fisch oder kräftigen Gewürzen, asiatische Küche mit süß‑sauren Elementen sowie traditionelle deutsche Speisen. Das Ziel ist, die Säure des Weins zu balancieren, ohne seine feine Textur zu überdecken.
Der Ullage‑Status ist bei älteren Flaschen entscheidend: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als perfekte bis sehr gute Füllstände; TS (Top Shoulder) ist bei >15 Jahren akzeptabel; VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Bei einer 2011er Flasche sollte idealerweise ein HF/IN‑ oder maximal TS‑Stand vorliegen. Fotos des Flaschenhalses und eine genaue Höhenangabe relativ zur Schulter ermöglichen eine fundierte Einschätzung.
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