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Suche die Weine vom Wongsiri, freue mich auf eure Angebote ! mfg
Als Anlage lohnt sich der Kauf, wenn Seltenheit, Jahrgangsqualität, positive Kritikerbewertungen und makellose Provenienz zusammenkommen. Langfristig performen oft Bordeaux-Châteaux und Burgund-Grand-Cru-Lagen stark, doch Nischen- und Kult-Produzenten können ebenfalls Rendite bringen. Wichtige Kriterien sind Flaschenanzahl, Reifeperspektive, Lagerhistorie und Marktliquidität. En Primeur (EP) Käufe, Auktionsverkäufe und Marktindizes helfen bei der Jahres- und Preisbewertung.
Anbaugebiet und Einzellage bestimmen Boden, Mikroklima und damit das Aromenspektrum eines Weins. Klassifikationen wie Burgund Grand Cru, Bordeaux Classified Growths (beispielsweise Château Margaux) oder VDP.Grosse Lage geben zusätzliche Qualitätshinweise. Bei deutschen Weinen sind Einordnungen wie VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) hilfreich; international helfen Herkunftsbezeichnungen wie AOC/AOP, DOC/DOCG oder DAC bei der Einordnung.
Der Stil eines Weins wie Wongsiri von Jan Raumland lässt sich am besten über Nase, Säurestruktur, Tanninprofil und Ausbau beobachten. Aromen- und Reifecharakter (fruchtig vs. tertiär), Holznoten durch Fassausbau sowie Alkoholgehalt geben Hinweise auf Stil und Lagerfähigkeit. Für Vergleiche eignen sich Referenzen wie ein klassischer Bordeaux (z. B. Château Latour) für dichte Tanninstrukturen oder ein feingliedriges Burgund (z. B. Domaine de la Romanée-Conti) für Eleganz. Weingüter wie Weingut Keller oder renommierte Burgunder-Produzenten dienen ebenfalls als Orientierungspunkte bei Bewertung von Textur und Reifepotenzial.
Beim Sekundärmarkt sind klare Provenienzangaben, vollständige Verpackung (OHK/OC/OWC), Händler- oder Auktionshistorie und Füllstandsdokumentation essenziell. Kritikerbewertungen wie Robert Parker/Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous beeinflussen Preise; geringe Produktionszahlen und positive Scores steigern Nachfrage. Prüfen Sie Verkaufsplattformen, Auktionskataloge und fragen Sie nach Lagerort und Temperaturführung, bevor Sie investieren.
Der Füllstand gibt Auskunft über Evaporation und Alterungszustand. Gängige Bezeichnungen sind HF (High Fill) für perfekten Füllstand, IN (Into Neck) für sehr gut, TS (Top Shoulder) als akzeptabel bei sehr alten Weinen, VHS (Very High Shoulder) als Warnsignal für beginnende Oxidation sowie MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) bei erhöhtem Risiko. Vergleichsmässig werden Füllstände auch bei Sotheby’s- oder Christie’s-Auktionen dokumentiert; ein guter Füllstand ist wichtig für Trinkbarkeit und Wert.
OHK steht für Original-Holzkiste und signalisiert oft komplette, originalverpackte Lieferungen; OC oder OWC bedeuten Original Case bzw. Original Wooden Case. VDP ist der Verband Deutscher Prädikatsweingüter, der Qualitäts- und Lagenklassifikationen vergibt. DRC steht für Domaine de la Romanée-Conti, ein berühmtes Burgunderhaus, das oft als Qualitätsmaßstab zitiert wird. Solche Kennzeichnungen helfen bei Provenienz, Vollständigkeit der Verpackung und Einschätzung der Qualität.
Vor dem Dekantieren Sichtprüfung auf Sediment und Füllstand durchführen. Bei sehr alten Weinen eher vorsichtig dekantieren oder nur vorsichtig abziehen, um Aromen nicht zu verlieren; junge, kräftige Weine profitieren von mehr Sauerstoffkontakt. Weingläser mit großer Kelchform fördern Aromafreiheit; Serviertemperatur bei Rotwein meist 14–18 °C, je nach Stil. Referenzen wie ältere Bordeaux-Flaschen (z. B. Château Margaux) oder gereifte Burgunder (z. B. DRC) zeigen, dass behutsames Vorgehen oft das beste Ergebnis liefert.
Optimale Lagerbedingungen sind konstant 10–14 °C, 60–75 % Luftfeuchtigkeit, dunkel und vibrationsfrei. Flaschen liegend lagern, sofern kein Original-Holzkasten (OHK/OWC) die Verhältnisse vorgibt. Für Langzeitlager eignen sich klimatisierte Weinkeller oder professionelle Weinstores; Weingüter mit guten Kellerräumen, ähnlich denen großer Häuser wie Château Latour oder renommierten deutschen Weingütern, sind Vorbilder für ideale Lagerung.