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Standard- und Sammlerformate sind 0,75 l (Standard), 1,5 l (Magnum) und darüber hinaus Doppelmagnum (3 l) bis hin zu Imperials. Größere Formate reifen in der Regel langsamer und gleichmäßiger, wodurch sie für Langzeitlagerung bevorzugt werden und oft einen höheren Sammlerwert besitzen. Bei Prestigeprodukten kann ein Magnum den Wiederverkaufswert steigern; gleichzeitig sind größere Formate seltener und deshalb begehrter. Für die Wertermittlung sind neben dem Format auch Zustand, Füllstand, Originalverpackung (z. B. OHK) und die Reputation des Weinguts relevant.
Spätburgunder (Pinot Noir) aus Rheinhessen verbindet oft reife, rote Fruchtaromen wie Kirsche und Himbeere mit feiner Würze und schlanker Säure. Klima und Böden in Rheinhessen ermöglichen tiefe Fruchtkonzentration bei moderatem Tanningerüst, besonders in guten Lagen. Weingüter wie das Weingut Klaus-Peter Keller setzen beim Ausbau häufig auf dezente Holznutzung und lange Maischezeiten, um Struktur und Eleganz zu bewahren. Für Käufer und Sammler ist die Herkunftsangabe (Orts- oder Lagenwein) und der Ausbaustil entscheidend, da sie Reifepotenzial und Trinkfenster maßgeblich beeinflussen.
Ein gut produzierter Spätburgunder profitiert von kühler, konstanter Lagerung bei 10–14 °C und etwa 60–70 % relativer Luftfeuchte. Weingut Klaus-Peter Keller setzt bei seinen Spitzenweinen auf schonenden Ausbau, daher kann ein strukturierter Pinot Noir 5–10 Jahre oder länger reifen, je nach Jahrgang. Vor dem Genuss empfiehlt sich leichte Kühlung auf 14–16 °C und bei komplexeren Flaschen ein Dekantieren von 30–60 Minuten, um Aromen zu öffnen; sehr alte Exemplare nur vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen.
Spätburgunder von anerkannten Erzeugern können sammlerisch interessant sein, sofern sie in kleinen Mengen, aus renommierten Lagen oder mit besonderem Ausbau stammen. Weingut Klaus-Peter Keller ist primär für seine qualitativ hochwertigen Weine bekannt; die Anlagewürdigkeit hängt von Faktoren wie Jahrgangsqualität, Flaschenzahl, Provenienz, Gebäudezustand bei Lagerung sowie Bewertungen durch Kritiker (z. B. Robert Parker/The Wine Advocate, James Suckling, Vinous) ab. Für Investitionszwecke sind lückenlose Provenienz, optimale Lagerung und unabhängige Gutachten bzw. Punktbewertungen entscheidend.
Die Abkürzung KPK steht für den Namen des Winzers beziehungsweise Winzerbetriebs und wird häufig als Markenzeichen verwendet. Konkret verweist KPK auf Klaus-Peter Keller, einen renommierten Rheinhessischen Erzeuger, dessen Weine sowohl bei Riesling- als auch bei Rotweinangeboten Beachtung finden. Solche Initialen helfen, Flaschen einem konkreten Produzenten zuzuordnen, sind aber kein Qualitätsstandard wie etwa VDP oder GG.
Ein einzelner Buchstabe wie "S" hinter der Rebsorte ist keine standardisierte Vorgabe und kann verschiedene Bedeutungen haben: er steht manchmal für eine sortenreine Selektion, eine spezielle Parzelle, eine "Selection"-Cuvée oder eine interne Chargenkennung. Bei roten Weinen ist 'S' selten ein Hinweis auf Prädikatsstufen (die bei Rotweinen unüblich sind). Am zuverlässigsten ist die Interpretation durch Zusatzinformationen auf dem Rückenetikett oder durch die Angaben des Weinguts; bei Unsicherheit hilft die Recherche zum jeweiligen Produzenten wie dem Weingut Klaus-Peter Keller.
Füllstände sind ein wichtiges Indiz für die Lagerhistorie älterer Flaschen. Gängige Begriffe sind HF (High Fill, perfekter Füllstand), IN (Into Neck, sehr guter Füllstand), TS (Top Shoulder, akzeptabel bei älteren Flaschen), VHS (Very High Shoulder, erste Oxidationszeichen möglich), MS/LS (Mid/Low Shoulder, erhöhtes Risiko eines beeinträchtigten Weins). Beim Betrachten der Flasche im Licht lassen sich Rückstände und Luftspalte erkennen; zusammen mit einem intakten Korkenbild und sauberem Etikett geben diese Hinweise auf die Genusstauglichkeit.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case; alle Begriffe bezeichnen die werkseitige Holzkistenverpackung, in der Flaschen ursprünglich ausgeliefert wurden. Original-Holzkisten sind für Sammler relevant, weil sie Provenienz, Vollständigkeit und oft einen höheren Wiederverkaufswert dokumentieren. Beim Kauf gebrauchter Flaschen kann das Vorhandensein einer OHK oder OWC ein Qualitätsmerkmal sein, vor allem bei limitierten Abfüllungen oder historischen Jahrgängen.
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