155 €
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Ein Château Lynch‑Bages kann langfristig wertstabil sein, da Pauillac‑Weine von renommierten Châteaux weltweit gefragt bleiben. Für Anleger sind Mengen, Zustand der Flaschen, dokumentierte Lagerung und nachvollziehbare Herkunft entscheidend. Weitere Kriterien sind Marktnachfrage, Bewertungen durch Fachpresse, mögliche Restlaufzeiten der Trinkreife und Transaktionskosten bei Auktionshäusern oder Händlern. Eine Diversifikation und Absicherung durch professionelle Lagerung und Versicherung werden empfohlen.
Bewertungen von Fachkritikern wie Robert Parker (Wine Advocate), Vinous (Antonio Galloni) oder James Suckling dienen oft als Referenz und können Nachfrage sowie Preisentwicklung positiv beeinflussen. Gleichzeitig ist eine lückenlose Provenienz — Rechnungen, Händlerhistorie, optimale Lagerbedingungen — essenziell, da sie Vertrauen schafft. Guter Zustand, korrekte Füllstände und Originalverpackung erhöhen die Marktliquidität bei Auktionen oder im Handel.
OHK (Original‑Holzkiste), OWC (Original Wooden Case) und OC (Original Case) bezeichnen die originale Verpackung der Flaschen. Für den Sekundärmarkt sind diese Angaben wichtig: Originalverpackungen verbessern oft Provenienz und Werthaltigkeit, vor allem bei Teilmengen oder kompletten Kisten, weil sie weniger Manipulation vermuten lassen und bei Auktionen besser dokumentiert werden.
Château Lynch‑Bages ist ein klassisches Weingut aus Pauillac im Médoc, Bordeaux, das für kraftvolle, tanninbetonte Rotweine mit Cabernet‑Sauvignon‑Dominanz bekannt ist. Das Gut wurde historisch als Cinquième Cru (fünfter Grand Cru) der Klassifikation von 1855 eingeordnet. Typisch sind strukturierte Tannine, Lagerfähigkeit und ein Stil, der sowohl Konzentration als auch Bordeaux‑Eleganz verbindet.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Diese Bezeichnungen weisen darauf hin, dass die Flaschen sich in der originalen Verpackung des Weinguts oder des Händlers befinden. Originalverpackungen sind für Sammler wichtig, weil sie Hinweise auf lückenlose Provenienz, schonende Lagerung und Vollständigkeit geben und sich positiv auf den Wiederverkaufswert auswirken können.
Bewertungen durch Institutionen wie Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), Vinous (Antonio Galloni), James Suckling (JS), Jancis Robinson (JR) oder Jeb Dunnuck (JD) haben starken Einfluss auf Nachfrage und Preise auf dem Sekundärmarkt. Hohe Punktzahlen können kurzfristig den Marktpreis anheben, während konsistent gute Bewertungen langfristig das Interesse und die Wertstabilität fördern. Für Investitionsentscheidungen sind aber neben Scores auch Zustand, Provenienz und Marktliquidität ausschlaggebend.
Château Lynch‑Bages ist ein klassifiziertes Weingut des Médoc (1855: Cinquième Cru) in der Appellation Pauillac. Charakteristisch sind kies- und kiesvermischte Böden, die besonders gut Wasser ableiten und reifenfördernd für Cabernet Sauvignon sind. Typische Merkmale von Lynch‑Bages sind dichte Tannine, schwarze Frucht, Tiefgang und Lagerfähigkeit; die Cuvées sind meist Cabernet Sauvignon‑dominiert mit anteiligen Merlot‑Partien und einem Ausbau in französischer Eiche.
Langfristige Lagerung bei konstant 12–14 °C, 60–75 % Luftfeuchte, lichtfrei und vibrationsarm ist optimal. Flaschen waagrecht lagern, um den Korken feucht zu halten. Vor dem Servieren bei jüngerer Lagerung (unter optimalen Bedingungen) 60–90 Minuten dekantieren; bei älteren Flaschen vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen. Glas‑Temperatur: 16–18 °C. Diese Maßnahmen betonen Frucht, Tanninbalance und Trinkharmonie.
Château Lynch‑Bages arbeitet klassisch mit einer Cuvée, die überwiegend aus Cabernet Sauvignon ergänzt durch Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot besteht. Die Weinbereitung umfasst in der Regel kontrollierte Maischegärung, malolaktische Gärung und Ausbau im Eichenfass; ein Anteil an neuen Barriques wird eingesetzt, um Struktur und Tannin zu integrieren ohne Frucht zu überdecken.
Der Bordeaux‑Jahrgang 2012 gilt als kühlerer, inhomogener Jahrgang, der häufig frischere Säure und moderatere Reifegrade brachte als Extremjahre wie 2009/2010. In Pauillac führte das zu Weinen mit klarer Säurestruktur, gutem Gerüst und eher zurückhaltener, aber präziser Frucht. Bei Cabernet‑dominanten Cuvées ist deshalb oft ein späteres Öffnen und längere Lagerung sinnvoll, um Sekundäraromen zu entwickeln.
Bei Flaschen um das Alter von etwa einem Jahrzehnt sind Füllstände wie HF (High Fill) und IN (Into Neck) ideal. TS (Top Shoulder) ist bei 10–15 Jahre alten Bordeaux noch akzeptabel. Erste Anzeichen von Oxidation zeigen sich bei VHS (Very High Shoulder) oder tieferen Stellungen (MS/LS), die das Risiko für eine beeinträchtigte Qualität deutlich erhöhen. Experten prüfen zusätzlich Kapsel, Korkzustand und Etikettenschäden sowie Geruchspuren an Korkenresten sicherheitshalber.
Château Lynch‑Bages zählt zu den beständig nachgefragten Médoc‑Weinen: Klassifikation (1855), konstante Qualität und internationale Bekanntheit sind günstige Anlagefaktoren. Wertentwicklung hängt jedoch von Kritikerbewertungen, Jahrgangsqualität, Lagerzustand, Flaschenformat, Provenienz und dem allgemeinen Marktumfeld ab. Investoren sollten auf zertifizierte Lagerung, transparente Herkunft und Diversifikation achten; Weinmärkte unterliegen Konjunkturzyklen und Liquiditätsaspekten.
Der Jahrgang 2012 in Bordeaux gilt als eher kuehler und herausfordernder Jahrgang mit ungleichmäßiger Reife. In Pauillac zeigten viele Weine gute Säurestruktur und Eleganz, blieben jedoch in der Regel schlanker als Ausnahmejahrgänge wie 2009 oder 2010. Bei einem Haus wie Lynch‑Bages bedeutet das in vielen Fällen: präzise, etwas zurückhaltene Frucht, ausgeprägte Mineralität und ein Trinkfenster, das früher beginnen kann als bei sehr opulenten Jahrgängen, bei guter Lagerung aber dennoch mehrere Jahre Reifepotenzial besitzt.
Für die langfristige Lagerung gelten die klassischen Regeln: konstante Temperatur (idealerweise 12 ±2 °C), hohe Luftfeuchte (60–80 %), Dunkelheit und Vibrationen vermeiden. Horizontal lagern, um den Korken feucht zu halten. Ein Lynch‑Bages aus 2012 kann bei guter Lagerung bereits Trinkreife zeigen, bietet aber oft noch Entwicklungspotenzial über 5–15 Jahre, abhängig von Flaschenzustand und Lagerklima. Größere Flaschenformate verlängern üblicherweise die Reifezeit.
Übliche Füllstandbezeichnungen sind HF (High Fill, sehr hoher Füllstand), IN (Into Neck, in den Hals hinein), TS (Top Shoulder, oberhalb der Schulter), VHS/HS/MS/LS (Very High Shoulder/High Shoulder/Mid Shoulder/Low Shoulder). Für eine Flasche aus 2012 ist HF oder IN ein gutes Zeichen für gepflegte Lagerung; TS kann bei älteren Flaschen akzeptabel sein, während MS/LS auf erhöhtes Oxidationsrisiko und möglichen Qualitätsverlust hinweisen.
Zentrale Prüfkriterien sind lückenlose Herkunftsdokumente (Kaufbelege, Lagerbestätigungen, Transportdokumente), durchgängige Lagerhistorie, unversehrte Etiketten und Kapsel sowie ein stimmiger Füllstand. Bei älteren Flaschen empfiehlt sich eine Inspektion durch einen Fachhändler oder eine Provenienzprüfung durch Reedereien bzw. Auktionatoren. Auffällige Reparaturen, nachgeklebte Etiketten oder ungewöhnliche Siegel sollten misstrauisch machen.
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