50 €
diverse Weine zuzüglich Versand 2xPuro
Ein gezieltes Auswahlverfahren beginnt bei Erzeuger, Region und Jahrgang: Beispiele für international hoch bewertete Erzeuger sind Château Margaux und Château Lafite Rothschild (Bordeaux) oder Domaine de la Romanée-Conti (Burgund) sowie Spitzenbetriebe wie Weingut Klaus‑Peter Keller in Deutschland. Achten Sie auf Rebsorte, Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und auf die Provenienz der Flasche. Bei gemischten Weinpaketen empfiehlt sich die Kombination aus kurzfristig trinkbaren Flaschen und einigen lagerfähigen Positionen, außerdem unterschiedliche Flaschenformate (Standard, Magnum) zur Diversifikation.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case – alle drei Begriffe beschreiben die werksseitige Verpackung eines Weins. Originalverpackungen erhöhen bei hochwertigen Châteaux oder Domänen (z. B. Château, Domaine de la Romanée‑Conti) die Nachweisbarkeit der Provenienz und oft auch den Marktwert, weil sie Transportschäden vermeiden und Sammler die Vollständigkeit schätzen. Beim Versand und bei Auktionen werden OHK/OWC häufig in Zustandsberichten aufgeführt und können Preisaufschläge rechtfertigen.
Bei einer Flasche mit dem Etikettnamen ‚Puro‘ gilt derselbe Prüf‑ und Umgangsstandard wie bei anderen Weinen: Produzentenname, Jahrgang, Rebsorte und Verschlussart prüfen, Füllstand kontrollieren und gegebenenfalls Fotos zur Dokumentation anfertigen. Vor dem Verkosten auf passende Trinktemperaturen achten, bei Rotweinen eventuell dekantieren und bei Weißweinen leicht kuehlen; zu Speisen passen neutrale, reine Aromen gut zu einer ‚puren‘ Stilistik. Bei fehlenden Informationen zur Herkunft lohnt sich zusätzlich eine Recherche des Erzeugers oder ein Blick in Fachdatenbanken, bevor langfristig gelagert oder weiterverkauft wird.
Für dauerhafte Qualität sind konstante Bedingungen entscheidend: Temperatur idealerweise 10–14 °C, Luftfeuchte 60–75 %, dunkler, rüttelfreier Lagerort und gleichmäßige Lagerung auf der Seite bei Naturkorken. Original-Holzkisten (OHK/OWC) schützen vor Licht und Temperaturschwankungen und sind bei sammelwürdigen Erzeugern oft wertsteigernd. Trennen Sie junge, schnell zu trinkende Weine von langfristig lagerbaren Flaschen (z. B. Bordeaux, Burgund oder GG‑Gewächse) und dokumentieren Sie Lagerort und Einlagerungsdatum.
Investmentrelevante Faktoren sind Erzeugerreputation (z. B. DRC – Domaine de la Romanée‑Conti, Château Latour), Jahrgangspotenzial, Klassifizierungen (VDP, Großes Gewächs), Provenienz, Lagerhistorie und vorhandene Originalverpackungen. Kritikernoten (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) sowie Marktnachfrage und Auktionsliquidität bestimmen mittel‑ bis langfristig die Rendite. Berücksichtigen Sie zudem Risiken wie unsachgemäße Lagerung, fehlende Dokumentation und Transportrisiken sowie die Haltedauer; Weininvestments sind illiquide und sollten als langfristige Anlage betrachtet werden.
QbA steht für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA) und kennzeichnet kontrollierte Basisqualität; GG bedeutet Großes Gewächs und signalisiert eine VDP‑Spitzenlage mit hohem Reifepotenzial. Kabinett, Spätlese und Auslese beschreiben Prädikatsstufen in Deutschland mit wachsender Reife und Süßepotenzial; BA (Beerenauslese) und TBA (Trockenbeerenauslese) sind edelsüße Raritäten. VDP ist der Verband Deutscher Prädikatsweingüter, der mit Klassifikationen wie Erste Lage/1L und Großes Gewächs Qualitätsstandards setzt. DRC bezeichnet die berühmte Domaine de la Romanée‑Conti — ein Paradebeispiel für Burgunder‑Sammlerwerte.
Empfindliche oder wertvolle Flaschen sollten temperaturgeschuetzt, einzeln gepolstert, in Original‑Holzkisten oder speziellen Flaschenversandkartons verschickt und zusätzlich in einer Außenkartonage gesichert werden. Bei wertvollen Sendungen empfiehlt sich eine Vollkaskoversicherung, Sendungsverfolgung und ein Versand mit erforderlicher Alters‑ bzw. Unterschriftannahme. Für internationale Transporte sind Ursprungsnachweise, korrekte Zollpapiere und die Berücksichtigung von Einfuhrbestimmungen wichtig; exzessive Hitze oder Frost während des Versands vermeiden, ggf. mit temperaturgeführtem Transport arbeiten.
Ullage (Füllstand) ist ein zentraler Indikator für den Zustand gereifter Flaschen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationszeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) weisen auf hohen Oxidations‑ bzw. Qualitätsverlust hin. Bei Flaschen ab etwa 15–20 Jahren sollte jede Kaufentscheidung Fotos vom Halsbereich und präzise Angaben zum Füllstand beinhalten; bei MS/LS ist ein professionelles Tasting oder eine Rückfrage zum inneren Zustand ratsam.
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